bdth. — work in progress
Junge Menschen, größtenteils nicht erkenn-
bar, dennoch sicher und selbstbewußt präsentieren sie sich an Orten im Berliner Stadtraum. Die Bilder sind meist tagsüber aufgenommen. Das natürliche Licht sowie die authentischen Orte zum einen, und der klare Bildaufbau sowie die typologische Herangehnsweise zum anderen, lassen die Fotografien von Norman Behrendt bewußt insziniert und ebenso glaubwürdig wirken.
Trotz der Nähe zu den Porträtierten bleiben diese meist Unbekannte, nur einige wenige zeigen sich und wirken angreifbar und ver-
letzlich. Wer sind diese Personen? Was haben Sie gemeinsam?
Die Frage nach der Identität der Porträtier-
ten ist zentrales Thema. Was ist Identität? Wie äußert Sie sich? Und warum zeigen sich die Personen nicht?
In seiner fotografischen Serie dokumentiert Norman Behrendt urbane Künstler der Stadt Berlin, dabei geht es Ihm nicht um die Kunstform als solche oder ihre gesell-
schaftliche Bewertung, sondern viel mehr interessieren Ihn die Akteure und die Art und Weise, wie und wo sie sich im städt-
ischen Raum inszenieren.